17.05.2011 · Olympiapark München GmbH

Erste Testfahrt fur den DTMShowEvent im Olympiastadion mit 1334 PS

Erste Testfahrt fur den DTMShowEvent im Olympiastadion mit 1334 PS

Die Bauarbeiten für die Rennstrecke im Olympiastadion sind abgeschlossen – schon steht die erste Testfahrt an: mit unglaublichen 1334 PS! Ein Audi R8 GT3-2, ein Mercedes CLK 63 (Driftversion) und eine BMW S 1000 RR fahren in der Arena des Olympiastadions um die Wette. Der Grund dafür: Das TV-Motorsportmagazin „Grip“ führt diesen außergewöhnlichen Test anlässlich der DTM in München durch. Sendetermin ist eine Woche vor dem Show-Event am 16. und 17. Juli im Olympiastadion.

Zwei Tage lang heizen für diesen Dreh der Audi mit 581 PS, der Mercedes mit 560 PS und das BMW-Motorrad mit 193 PS über die eigens für die DTM asphaltierte Strecke. Für den Belag ist das schon mal ein erster Härtetest, bevor dann die DTM-Boliden von Audi und Mercedes  mit ähnlichen PS-Zahlen das Münchner Publikum begeistern werden.

Vom Rasen zur Rennstrecke

Am 12. April haben eine Handvoll Arbeiter begonnen, den Rasen aus dem Olympiastadion zu fräsen. Bereits drei Tage später war die Arbeit getan. Dann rollten die Straßenbaumaschinen in die Arena. Auf 18.000 Quadratmetern wurden etwa 8.000 Kubikmeter Material verteilt. Bis zu 15 Personen arbeiteten daran, den gesamten Innenraum des Olympiastadions mit Asphalt zu belegen. Zunächst wurde eine in der Mitte bis zu 65 cm hohe Kiesschicht aufgetragen, die wegen des Wasserabflusses zum Rand hin abfällt und dort nur noch 15 cm Höhe hat. Auf den Kies kam dann ein handelsüblicher grober Straßenteer (zehn bis 15 cm stark), der nicht ganz so robust ist wie auf den Verkehrsstraßen – aber er muss auch nicht so lange halten. Anfang August wird die Rennstrecke wieder rückgebaut. Am 17. August werden die Besucher des Olympiaparks das Olympiastadion in gewohnter Optik vorfinden – mit neu verlegtem Rollrasen.

Viele Veranstaltungen auf der Rennstrecke

Die Bauarbeiten mussten so lange vor dem eigentlichen Event durchgeführt werden, denn ab Ende Mai wird es eng im Stadion. Eine Veranstaltung jagt die nächste. Ob Sport oder Konzert – mit Auf- und Abbauzeiten gibt es kein ausreichendes Zeitfenster, um den fast vierwöchigen Einbau der Strecke unterzubringen. Und für die Veranstalter von Konzerten bietet der feste Untergrund durchaus Vorteile: Der Rasen muss nicht extra abgedeckt werden. Die Verantwortlichen im Olympiapark freuen sich natürlich auch über den dichten Terminkalender: „Wir haben ein richtig gutes Jahr im Olympiastadion. 24-h-MTB-Rennen, Grönemeyer, Bon Jovi, Bavaria Run; und nach der DTM geht´s gleich weiter mit dem B2Run-Firmenlauf, Sommernachtstraum mit Unheilig und Take That, so dass der Rasen erst im August verlegt werden kann“, erklärt Ralph Huber, Geschäftsführer der Olympiapark München GmbH.

Chronologie bis zum Rennen

12. April      Entfernung des Rasens

Bis 8. Mai    Einbau der Kiesschicht, Asphaltierung (darin Verlegung von Leerrohren für Strom, Daten, Signalleitungen für Bühne, TV etc.)

Ab 4. Juli     Aufbau Wasser-/Stromversorgung, Einrichtung Fahrerlager

Ab 11. Juli   Streckenaufbau, Betonleitwände, Einrichtung Tankstelle, Reifenservice, Bühne, Technik: Ton, Video, TV, Infrastruktur Kassen, Sponsoren etc.

13./14. Juli  Eintreffen der Teams im Fahrerlager

14. Juli        Testfahrten mit Sportserienfahrzeugen

15. Juli        Testfahrten mit DTM-Rennwagen

16. Juli        Qualifikation

17. Juli         Rennen